Am 30.07. sollte es losgehen. Erst mit der Bahn von Hamburg nach Bremen, von dort mit dem Flieger nach Edinburgh.
Der Tag fing damit an, dass in Hamburg ein Stellwerk ausfiel. Per Lautsprecher wurde man gebeten,
mit der S-Bahn bis Harburg zu fahren um dort in den Zug zu steigen... das taten wir. In Harburg war der Zug aber
schon längst abgefahren. Freude! Nachdem unser Bahnticket dann irgendwie umgestempelt war, konnten wir mit einem
anderen Zug — leicht verspätet, aber noch ausreichend pülich — Bremen erreichen...
... in Bremen am Flughafen angekommen, Fahrräder verpackt, Gepäck aufgegeben, eingecheckt.
Auf dem Rollfeld war er nun schon zu sehen: Der Vogel der uns nach Schottland bringen sollte. Andere Vögel hatten
ihn jedoch dummerweise übersehen und sind mit ihm kollidiert. Techniker wuselten nun um das Triebwerk und guckten sich ratlos an.
Ratlos waren auch die Menschen im Terminal, die nur ahnen konnten, dass da etwas nicht stimmte.
Irgendwann hat sich einer von den Ryanair-Menschen aber erbarmt und etwas Unverständliches über die knisternde
Lautsprecheranlage des Bremer Wellblech-Terminals verkündet. "Bird Strike" — oder so.
Nach ein wenig weiterer Wartezeit stieg dann schonmal die Besatzung aus der einen Maschine aus und in eine andere ein.
Nach noch ein wenig mehr Wartezeit konnten wir dann auch einsteigen; und: Es ging dann doch noch los!